Um möglichst wenig Energie zu verbrauchen, wird das Gehäuse des Haushaltskühlschranks wärmegedämmt. Da er in der Regel ununterbrochen betrieben wird, hat er einen hohen Anteil am Stromverbrauch in der Wohnung.
Bereits in der Antike wurden Lebensmittel gekühlt. Dazu diente Eis, das im Winter auf den Flüssen und Seen gebrochen wurde und in Eiskellern eingelagert wurde. Erste Holzkühlschränke, die mit solchem Brucheis betrieben funktionierten, stammen vom Anfang des 19. Jahrhunderts. 1836 kamen neuartige Haushaltskühlschränke von Alexander Twinning in den Handel, die mittels Luftkompression kühlten. Einige Zeit danach brachte dann Ferdinand Carré Ammoniak als Kühlmittel zum Einsatz. Nach ähnlichen Prinzipien funktionieren die modernen Geräte. Allerdings waren alle diese Kühlmaschinen nur Ausnahmeerscheinungen, die in wohlhabenden Haushalten und vereinzelt in der Gastronomie genutzt wurden.
In Deutschland erfuhren die Haushaltskühlschränke erst eine große Popularität, als sie ab 1931 durch einen Betrieb in Scharfenstein gefertigt wurden. Aber erst nach 1950 hielten sie langsam in allen deutschen Haushalten Einzug. Dank der modernen Technik bieten auch alle Hersteller energiesparende Kühlschränke an. Auf diese Weise kann jeder etwas Gutes für die Umwelt und seinem Geldbeutel tun, wie es auch mit Warmwasser durch Solarenergie möglich ist.
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