Erste Wanderung im neuen Wohngebiet
Man kann es nicht anders sagen, ich bin restlos begeistert. Das Wandergebiet rund um die neue Wohnung ist allererste Sahne. Keine zweihundert Meter von unserer Haustür entfernt, steht man schon mitten im Landschaftsschutzgebiet.
Es war heute zwar etwas diesig und regnerisch, aber der Drang, dass neue Wandergebiet zu erforschen, war unbändig. So habe ich mich vorhin auf eine zwei Stunden Tour begeben. In dieser Zeit ist mir keine Menschenseele begegnet. Außer das zwitschern der Vögel und den normalen Geräuschen in der Natur, war absolute Stille.
Es ist schon ein besonderes Gefühl neues Terrain zu erobern. Fast schon wie ein Abenteuer im Miniformat. Ich kenne die Wege noch nicht, und gehe einfach drauf los. An Weggabelungen hilft mir nur der grobe Orientierungssinn. Mit jedem Schritt konnte ich fühlen, wie der Umzugsstress der letzten Tage von mir abfällt. Der Kopf wird regelrecht durchlüftet, und das alte Bauernblut der Ahnen pulsiert wieder durch die Adern. So eine Wanderung ist eine schöne Möglichkeit sich in der neuen Heimat zu erden und zu verwurzeln.
Wie Ihr auf den folgenden Fotos sehen könnt, habe ich schon neue Freunde gefunden. Beim nächsten Rundgang sollte ich besser ein paar Möhren und altes Brot in den Rucksack packen.
Die Fotos sind wegen dem schlechtem Wetter nicht so optimal geworden. Trotzdem wollte ich sie hier zeigen, um Euch einen Eindruck von der Umgebung zu vermitteln. Viel Spaß beim Anschauen.
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12. November 2009 um 16:03
die Ziegenfotos sind klasse!
12. November 2009 um 18:19
Da sind ja noch Kühe auf der Wiese, ungewöhnlich für diese Jahreszeit.
12. November 2009 um 18:34
@blogZicke
Danke Dir
@Frank,
ich habe hier auf Anhieb drei Weiden gefunden wo junge Bullen standen.
12. November 2009 um 18:55
Vielleicht ist das nur bei Milchkühen so, ein Bauer sagte mir wenn es kühl und nass wird sind die nur noch drinne.
Ach ja, schöne Gegend dort und Grube 7 ist auch nicht weit.
12. November 2009 um 19:00
Von Kühen habe ich leider so wenig Ahnung.
Muss ich mal dran arbeiten. 
Grube 7 ist zu Fuß ca. 30 Minuten entfernt. Da freue ich mich schon auf das Frühjahr. Dort kann man nämlich ganz fantastisch Tag-, und Nachtfalter fotografieren. Der Naturwissenschaftliche Verein Wuppertal e.V. bietet dort Führungen an. (2009 war dies jedenfalls so)
12. November 2009 um 20:30
Grube 7 waren wir früher immer schwimmen. Ja, da war ganz viel Wasser drin. Das Teil war mal das reinste Paradies.
13. November 2009 um 20:57
Ein Hallo in die Runde,
Milchkühe bleiben oft etwa ab dem 20. -25. Oktober ganztägig im Stall, weil einfach das Gras nicht mehr nahrhaft genug ist für die ganze Milch. Rinder, die keine Milch geben müssen, also auch junge “Mädels” oder Bullen, können dann immer noch draußen sein. Solange, wie die Wiesen das mitmachen. Wenn es zu nass ist, geht das aber auch nicht mehr, denn die vielen hundert Kilo auf vier recht kleinen Füßen matschen dann schon ganz ordentlich jede Wiese durch. So schlimm, dass oft im nächsten Jahr lange, lange dort nichts wächst – und dann die Tiere dort nicht fressen können.
LG aus Velbert
13. November 2009 um 22:46
Danke für die Informationen
Spitze