Foto-Stock von Herrn Olsen
In der Regel bin ich kein großer Freund von Stöckchen. Bei dem Wurfgeschoss von Herrn Olsen mache ich allerdings eine Ausnahme. Die Fragen sind ganz interessant. Also, los gehts.
Studio oder Freiluft?
So oft es geht Freiluft, da es immer eine Menge Überraschungen gibt. Ins Studio gehe ich nur wenn es sich nicht anders bewerkstelligen lässt. Dazu muss ich allerdings noch sagen, dass ich kein eigenes Studio habe, sondern bei ganz speziellen Sachen ein Mietstudio nutze. Ansonsten habe ich mir für die schnellen Sachen zuhause etwas “selbst gebastelt” was vollkommen ausreicht.
Photoshop oder Gimp?
Weder noch. Ich habe beides ausprobiert, komme aber mit beiden Programmen nicht zurecht. Gimp habe ich schon nach ein paar Versuchen geschlossen und von der Festplatte verbannt. Bei Photoshop hatte ich mehr Stehvermögen. Ich habe mir sogar extra ein dickes Buch für den CS2 dazu gekauft. Ich kann aber machen was ich will, ich werde nicht warm mit Photoshop. Dafür nutze ich schon viele Jahre Paint Shop Pro. Zurzeit in der XI Version. Das Programm bietet mir alle Möglichkeiten die ich benötige, ist übersichtlich, und ich brauche keine XXL Anleitungen zu lesen, um ein Foto zu bearbeiten.
Canon oder Nikon?
Na wär hätte das gedacht, Canon natürlich. Ich höre förmlich den Aufschrei der Nikonfans. Ehrlich gesagt finde ich diesen ganzen Canon-Nikon Kram quatsch. Beides nimmt sich nicht viel. Bei mir liegt es einfach daran, dass ich von jeher Canon hatte und nie enttäuscht wurde.
Blitzen oder Available Light?
Das ist für mich eine komische Frage, da es hier für mich nicht um eine wirkliche Auswahl handelt. Beides kommt in Frage, je nach Motiv, Ort und Stimmung.
RAW oder JPEG?
Ich nehme mir immer wieder fest vor, die nächsten Fotos in RAW zu machen. Aber wie das immer so ist mit den guten Vorsätzen. Es wird dann doch wieder JPEG.
Mein bestes Bild (oder welches ich dafür halte):
Schwere Frage. Die besten Bilder sind eigentlich die ganz persönlichen, die nur für mich sind. Die haben im Netz nichts zu suchen. (Nein, kein Akt) Es gibt aber ein Lieblingsbild, was ich 2005 geschossen haben. Zu sehen ist darauf die Sprengung des Vorwerk-Turms. Besonders war für mich, dass es meine erste Sprengung war, die ich live miterlebt habe. Dazu kam der Aufwand, den richtigen Platz zu wählen, eine große Portion Anspannung, und es war saukalt. Insgesamt musste ich ca. 4 Stunden warten, bis ich die Aufnahmen im Kasten hatte.
(anklicken zur größeren Ansicht)
Meine liebsten Motive?
Natur, Natur und…äh, ach ja, Natur. Ich hatte vor kurzer Zeit schon einen Artikel geschrieben, wo es noch ausführlicher steht.
Das wichtigste an einem Foto ist?
n meine Augen ist ein gutes Foto eines was in dem Betrachter Emotionen erzeugt. Es sollte zum Nachdenken anregen, und vielleicht auch mehrere Interpretationen zulassen. Klappt selbstverständlich nicht bei jedem Foto. Es kommt auch immer darauf an, ob man eine Vorgabe hat, oder sich einfach fotografisch treiben lassen kann.
(Wer möchte kann sich den Stock schnappen)
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10. Juli 2009 um 21:08
Sehr aufschlussreich. Vielen Dank für’s mitmachen!
13. Juli 2009 um 11:21
RAW setzt einen Konverter voraus, mit dem es auch Spaß macht zu arbeiten und dessen Ergebnisse sich sehen lassen können. Viele Profis nehmen auch nur JPEG.