Projekt 52: Faulheit
Diesmal geht es um das Thema “Faulheit“. Schon bei dem Wort sträuben sich mir die Nackenhaare. Der Begriff Faulheit ist in meinem Universum negativ belegt. Es ist für mich absolut nicht nachvollziehbar, dass es Menschen gibt, die man andauernd auffordern muss, aktiv zu werden.
Noch viel schlimmer ist es aber, wenn die Faulheit das Gehirn, bzw. das Denken befällt. Da werden für das kleine 1×1 die Taschenrechner gezückt, und selbst dann ist nicht gewährleistet, dass das Ergebnis auch richtig ist.
Die rasante und stetige Technisierung nimmt den Menschen immer mehr Aufgaben ab. Dadurch wird allerdings auch die Faulheit gefördert. Es werden Rolltreppen statt Treppen genutzt. Rechenmaschinen ersetzen Gehirnschmalz, und die Dauerberieselung durch Fernsehen erstickt die Kreativität. Es gibt Pillen statt Bewegung, sowie FastFood damit man nicht selbst kochen muss.
Wir werden sehen, wohin das in den nächsten Jahrzehnten noch führt.
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17. September 2009 um 12:11
Doch gibt es, depressive Menschen ;-), die muss man aber nicht auffordern aktiv zu werden, die werden wieder aktiver, wenn es ihnen besser geht.
17. September 2009 um 15:36
Du hast mit deiner kritischen Betrachtung zu Faulheit sicher recht. Ich frag mich auch, wohin das führt. Für mich gibts höchstens mal ein kurzes Faulenzen. Doch zum Thema fand ich genau zum richtigen Zeitpunkt ein geniales Bild
LG Esther
21. September 2009 um 14:22
Das Bild finde ich einen tollen Beitrag zum Thema! Und sicher gibt es angenehmere Eigenschaften als die Faulheit… aber manchmal ist sie halt einfach so schön!
21. September 2009 um 16:50
Tolle Umsetzung zum Thema. Ich gehöre zwar nicht zu den Faulen, aber den Taschenrechner nehme ich auch zu oft in die Hand, wenn auch nicht gerade für’s kleine Einmaleins
stimmt schon, vieles unterstützt Faulheit.
22. September 2009 um 21:33
Danke für die Anmerkungen.