Steinmeier im Bierzelt
Wie war das noch? Wasser predigen und Wein saufen! Frank-Walter Steinmeier gab sich bei seinem ersten Wahlkampfauftritt in Bayern hemdsärmelig und bürgernah. Doch schauen wir zurück auf die letzten Ereignisse. In der SPD wird gelogen, gemobbt und um Posten gerangelt. Beck wurde kurz mal weggeputscht und das Dreigestirn der Agenda 2010 übernimmt wieder die Leitung.
Die Basis wurde dabei komplett übergangen.
Struck appelliert an seine Kollegen in Interviews besser den Mund zu halten, und selbst Mr. Armani kann sich von Putin loseisen und will nun Wahlkampf machen.
So gerüstet gibt die SPD neue Kampfparolen aus, und ist drauf und dran das Land mit der Agenda 2010 Politik abermals zu vergewaltigen. Der Schröder Clon Steinmeier ist kaum als Kanzlerkandidat genannt, schon spekuliert er über eine Ampelkoalition.
Doch wie sieht es wirklich aus? Schöne Beispiele für die tiefe Zerrissenheit der Partei konnte man in den Sendungen “hart aber fair” und “Maybrit Illner” sehen. Besonders die Ausführungen von Rudolf Dreßler in der Illner Sendung fand ich sehr interessant. Er spricht offen über die Vertuschung der SPD über die wahren Arbeitslosenzahlen, die er mit ca. 6 Millionen, statt mit 3,2 Millionen beziffert. Trotzdem hat Steinmeier den Nerv, auf seiner Wahlkampftour in Bayern von einem Ziel von 2 Millionen Arbeitslosen zu sprechen. Dies ist nur eine von vielen propagandistischen Äußerungen, um die Wähler bewusst erneut zu täuschen und zu hintergehen.
Mit Volksnähe und sozial hat die SPD in meinen Augen nichts mehr zu tun. Es geht nur um Macht, Geld und gute Quoten. Deswegen möchte ich mit einer sehr guten Zuschauermeinung aus hart aber fair enden: “Die SPD sollte sich friedlich auflösen. Die eine Hälfte geht zur CDU und die Andere zur Linkspartei.
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15. September 2008 um 21:27
Bei anderen Parteien läuft das doch nicht anders, das ist es ja. Wenn man Connections hat und sich anpassen kann, dann hat man auch genügend Zustimmer…
Aber zur Linkspartei zu gehen, wäre sicherlich keine gute Empfehlung. Dort ist das ja laut Medienberichten noch viel schlimmer. Da geht es nur um Posten und Macht. Die Basis interessiert keinen. Aus diesem Grund wüsste ich auch nicht, wieso man als Arbeitsloser gerade die wählen sollte, die am liebsten hohe Pöstchen haben wollen..?