Wer meinen Blog regelmäßig liest, hat bestimmt schon bemerkt, dass ich öfters im Botanischen Garten unterwegs bin. Es war also selbstverständlich, dass ich den heutigen Veranstaltungsmarathon bei der Lichtinstallation zur Nacht des Botanischen Gartens ausklingen ließ.
Durch einen glücklichen Zufall besuchte ich heute das Skulpturenprojekt radius 1000, im großen Glashaus des Botanischen Gartens. Dazu muss ich sagen, dass ich niemand bin, der sich mit Kunst und Künstlern im Detail auskennt. Es gibt aber Objekte, Bilder etc. die mich berühren und meine Fantasie anregen.
Ich mag dieses trübe Wetter. Das Licht ist nicht so hart, und es sind wenig Menschen unterwegs. Ein idealer Tag, um den Botanischen Garten zu besuchen. Man bekommt an diesen Tagen das Gefühl, dass der Garten einem ganz alleine gehört.
Das schöne Wetter war die perfekte Einladung in den Botanischen Garten. Kaum angekommen, habe ich endlich einen Reiher vor die Linse bekommen, der in aller Seelenruhe seine Mahlzeit aus dem Teich fischte. Dabei ließ er sich auch nicht von den zahlreichen Besuchern stören, die um den ganzen Teich herum standen.
Der Botanische Garten Wuppertal wurde 1890 als Schulgarten angelegt. Aus Platzmangel wurde er im Jahr 1910 auf das Gelände der Villa Eller verlegt. Heute dient die Anlage nicht nur als Erholungsgebiet, sondern ist auch eine unverzichtbare Institution für den Natur- und Artenschutz.