Weihnachtsmarkt Schloss Lüntenbeck 2009

Endlich haben wir es geschafft, unseren ersten Weihnachtsmarkt in diesem Jahr zu besuchen. Die Wahl, welcher Markt es sein soll, ist uns nicht schwer gefallen. Schon seit Jahren finden wir uns immer wieder in Schloss Lüntenbeck ein.
Dort herrscht eine wunderschöne Stimmung. Es wird dort darauf geachtet, dass nicht so viel Ramsch an den Ständen zu finden ist. Somit gibt es jede Menge wunderschöner Handwerkskunst zu bestaunen. Diese hat natürlich ihren Preis. Der Markt ist nicht unbedingt für den kleinen Geldbeutel geschaffen, aber die Qualität der Waren ist den tieferen Griff in die Geldbörse wert.
So abwechslungsreich wie die verschiedenen Weihnachtsstände, ist auch das Angebot für den hungrigen Besucher. Vom Südtiroler Spinat- und Kasknödel, über Räucherfisch und verschiedene Bratwürste, bis zu leckeren Suppen, wird für jeden Geschmack etwas angeboten. Selbstverständlich kommen auch die Schleckermäuler nicht zu kurz. Wir haben ausgiebig getestet. Ich kann ohne Übertreibung sagen, dass die Knödel ein richtiger Leckerbissen waren. Preislich halten sich die Angebote für einen Weihnachtsmarkt im üblichen Rahmen.
Was besonders hervor sticht, ist die große Palette an Veranstaltungen. Besonders für Kinder ist einiges dabei, was richtig Spaß macht. Da wäre der Puppenspieler, der mit seinem Kiepenkaspar auch die Augen der großen Kinder zum leuchten bringt. Danach können sich die Besucher bei der Waldjugend Wuppertal zum Stockbrot backen einfinden. Wem dies nicht gefällt, für den gibt es noch Workshops in Malen, Filzen, Basteln, Theater uvm. Wer sich einfach nur still entspannen möchte, kann die Geschichten, Lieder oder das Schnipselkino genießen.
Zwei Aktionen sind uns besonders aufgefallen. In der Menge entdeckten wir Menschen mit interessanten Kostümen. Neugierig schlenderten wir zu dem Stand, um dort auf eine Aktion der Wuppertaler Bühnen zu treffen. Dort wurde für eine Unterschriftensammlung zum Erhalt des Schauspielhauses geworben. Zusätzlich informierte man die Besucher über wirklich preiswerte Abos.
Wenige Meter weiter bemerkten wir ein Schild in der Menge, auf dem für den Kauf von Keksen geworben wurde. Ersteinmal ist das nichts besonderes. Doch auf unserer Runde trafen wir später auf die kleine Gruppe, die dieses Schild tapfer in die Höhe hielt. Es waren drei junge Leute, die mit dem Verkauf der Plätzchen ihr Abi finanzieren wollen. Ich schätze mal, sie meinen die Abifete.
Ein netter Einfall, den wir selbstverständlich mit einem Kauf unterstützt haben.
Wie ihr lesen könnt lohnt sich der Besuch des Weihnachtsmarkts Schloss Lüntenbeck. Ein kleiner Nachteil ist der Eintritt von 3 Euro. Allerdings bekommt man dafür eine Menge geboten.
Wer nun Lust auf einen Besuch hat, kann dies Morgen am 13.12.09, in der Zeit von 11 Uhr – 19 Uhr machen. Weitere Informationen findet Ihr auf schloss-luentenbeck.de
Hast Du dieses Jahr auch einen Weihnachtsmarkt besucht, und einen Artikel darüber in Deinem Blog veröffentlicht? Dann mach doch mit bei meiner Weihnachtsmarkt-Aktion 2009. Alle Infos findest Du hier: (klick mich)
Nun noch ein paar Fotos vom heutigen Besuch:
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12. Dezember 2009 um 22:59
Der sieht richtig gemütlich aus. Die Schlösser in unserer Gegend, die einen kleinen Weihnachtsmarkt an einem Adventswochenende organisieren, nehmen auch einen Obulus von 2-3 Eur.
Doch so schön wie auf deinem sind die wenigsten. Im letzten Jahr habe ich mich darüber geärgert, das schon 2 Stunden vor Schluss die Hälfte der Buden nicht mehr besetzt war und trotzdem weiterhin Eintritt genommen wurde. Vor allem gibt es hier nicht so viele Leckereien….
15. Dezember 2009 um 11:02
2 Stunden vor Schluss noch Eintritt zu verlangen finde ich übel. Besonders dann, wenn einige Buden bereits abgebaut sind. An Deiner Stelle hätte ich mich beschwert, und das Geld zurück verlangt.
Zu Weihnachtsmärkten allgemein kann ich sagen, dass ich mich lieber auf den kleinen “Schloss” Märkten herum treibe. Die Stimmung ist sehr viel heimeliger. Die großen “Stadt” Märkte empfinde ich immer als Massenabfertigung.